Maike

Hallo! Schön, dass Du hierher gefunden hast!

Ich heiße Maike und wohne mit meinem Mann und unseren beiden Töchtern in einer grünen Idylle in Berlin-Mitte. Als Natur-Liebhaber verbringen wir so viel Zeit wie möglich in unserem Bullerbü-Haus auf dem Land nordöstlich von Berlin.

Maike und das langsame Leben

In meinem Blog geht es um ein naturverbundenes, langsames und bewusstes Leben. Auf neudeutsch gesagt: Slow Life. Warum? Weil ich finde, dass die Gesellschaft zu schnell ist. Weil die Gesellschaft großen Leistungsdruck auf uns ausübt und das vielen Menschen nicht gut tut. Deswegen möchte ich dazu anregen, Druck und Beschleunigung aus dem Leben zu nehmen. Denn wir alle haben es verdient, im Einklang mit unseren Bedürfnissen und Vorlieben, und im Einklang mit Umwelt und Natur zu leben.

Wie mein Leben „slow“ wurde

Mein Weg zum erfüllten Slow Life war lang. Ich bin von Natur aus ein neugieriger, aktiver, extrem leistungsbereiter und oft ungeduldiger Mensch. Ich habe immer viel mehr Ideen, als ich umsetzen kann. Und darum hatte ich immer tausend Projekte gleichzeitig am Start.

Aber spätestens mit der Geburt meiner Kinder wurde meine wichtigste Ressource knapp: Zeit. Ich zerriss mich zwischen Arbeit und Kindern, denn ich wollte alles perfekt und 150-prozentig machen. Das führte zu Stress und irgendwann zu einem Burnout und großer Verzweiflung.

Das war ein Jahr vor der Geburt meiner zweiten Tochter (2011). Seitdem habe ich mein Leben nach und nach umgestellt. Ganz langsam, und zunächst ohne ein klar definiertes Ziel. Aber immer mit dem inneren Drang, ein glückliches Leben im Einklang mit meinen Bedürfnissen, Vorlieben und Werten zu führen. Denn meine Bedürfnisse hatte ich jahrelang vergessen. Die (Wieder-) Entdeckung der Puppenmacherei war dabei nur einer von vielen Schritten.

Altes über Bord werfen

Um mir selbst auf die Spur zu kommen, musste ich nach und nach alte Denkmuster, die Abhängigkeit von der Meinung anderer, die Angst vor Armut und Statusdenken überwinden. Ich musste lernen, zwischen dem, was die Gesellschaft versucht mir aufzudrücken, und dem, was ich selbst möchte und was mir gut tut, zu unterscheiden.

Ich lernte, meine inneren Bedürfnisse, meine ur-eigenen Interessen und Vorlieben wieder freizuschaufeln und wahrzunehmen. Ich lernte meine persönlichen Grenzen wieder kennen. Und dann, für diese Bedürfnisse und Grenzen einzustehen, und ihnen mit einem liebevollen Gestus einen Platz in meinem Leben einzuräumen. Das war nicht einfach und hat Jahre gedauert.

Wichtige Meilensteine auf dem Weg zu dem Leben, wie ich es heute lebe, waren die Geburt meiner zweiten Tochter (= noch weniger Zeit…), ein befreiender Umzug innerhalb Berlins (=geringerer finanzieller Druck und ein eigener kleiner Garten!), der glückliche Erwerb unseres Hauses auf dem Land (=noch mehr Entschleunigung und Natur!) und Entscheidungen betreffs meiner Arbeit (welche Arbeit macht mich glücklich?). Letzteres ganz besonders. Nach und nach erzähle ich Euch im Blog von diesen Ereignissen und Entscheidungen.

Auf dem (unperfekten) Weg

Mein Leben ist sicher nicht perfekt (was ist das eigentlich?). Aber ich bin und bleibe auf dem Weg, der mir richtig und gut erscheint. Ich vermute, dass viele Menschen sich danach sehnen, dass sich die Bedingungen ihres Lebens ändern. Viele Menschen, besonders Städter und Akademiker, wollen weniger Stress, mehr Ruhe und Entspannung. Oder sie wünschen sich, Nachhaltigkeit und klimafreundliches Handeln in ihr Leben zu bringen. Sie wünschen sich mehr Zeit für Hobbys, Reisen oder für ihre Kinder oder Tiere. Oder sie sehnen sich nach mehr Natur oder Abenteuer.

Aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Wie soll man sich aus seinen Lebensbedingungen und -umständen befreien? Geht das überhaupt?

Mit meinem Blog möchte ich Dich ermutigen, die ersten Schritte zu gehen. Kleine Dinge zu ändern. Denn jeder Weg, und sei er noch so gewaltig, beginnt immer mit ein paar ersten kleinen Schritten.

Meinen Blog schreibe ich auch, um mich selbst auf meinem Weg zu unterstützen. Denn das Schreiben motiviert mich, Prozesse in Gang zu setzen (oder in Gang zu halten), die ich ohne das Stückchen Öffentlichkeit, die der Blog darstellt, nicht angehen würde.

Ich freue mich darauf, Dich mitzunehmen und Dich dazu zu inspirieren, Dich auf Deinen ganz individuellen Weg zu machen. Gern bin ich Dir dabei eine Wegbegleiterin.

Maike und die Waldorfpuppen

Die Puppenmacherei habe ich (wieder) entdeckt, als ich meiner Tochter die erste Puppe schenken wollte. So wurde mir bewusst, wie viel Freude, Ruhe und inneren Frieden mir das Puppenmachen schenkt. Eine Puppe und schöne Kleidung für sie in Handarbeit herzustellen, macht mich glücklich und zufrieden. Das Wesen einer Puppe während der Herstellung langsam heranreifen zu spüren und schließlich die fertige Puppe im Arm zu halten, befriedigt mein Bedürfnis nach Leben und Schönheit.

Weil das Puppenmachen für mich zu meinem Slow Life dazu gehört, nenne ich meine Puppen auch gern Slow dolls.

Mein Weg zur Puppenmacherei

Als Kind habe ich selbst mit Waldorfpuppen gespielt, die meine Mutter für mich gemacht hat. Darum weiß ich um die Kraft dieser Puppen, und den starken Eindruck, den sie im Herzen eines Kindes hinterlassen.

Meine erste Puppe habe ich mit 17 Jahren für eine Freundin gemacht, ganz aus meiner eigenen Vorstellung heraus, ohne jegliche Vorgabe oder Nähanleitung. Der Körper war aus einem alten Unterhemd von mir und gefüllt habe ich die Puppe mit Watte. Die Kleidung habe ich aus Stoffresten von Hand genäht.

Als meine erste Tochter zwei Jahre alt war, hatte ich den Wunsch, ihr ihre erste Puppe selbst zu nähen. Dies tat ich in einem Kurs bei Maria von Mariengold, die eine Kommilitonin von mir war. Zwei Jahre und noch ein Kind später fing ich an, Puppen nach eigenen Entwürfen für die Kinder von Freunden, Bekannten und Verwandten herzustellen, und mit Schnittmustern und Herstellungstechniken zu experimentieren. Die drei Puppen über diesem Absatz sind die ersten drei Puppen, die ich ab meinem Neuanfang als Puppenmacherin genäht habe.

Und dann hat es mich nicht mehr losgelassen. Seit Herbst 2014 berichte ich über meine Puppenmacherei auf meiner Facebook-Seite. Auf Instagram bin ich seit Ende 2018 als @feinslieb_maike aktiv.

Bilder von meinen Puppen findest Du hier.

Maike und die CE-Handbücher

2015 habe ich auch mein erstes CE-Handbuch geschrieben, um andere Puppenmacherinnen und Herstellerinnen von weichen Spielzeugen bei der CE-Kennzeichnung zu unterstützen. Das CE-Handbuch für Schnullerketten gibt es seit 2019.

Alle Infos zu den CE-Handbüchern und viele hilfreiche Informationen zur CE-Kennzeichnung für Spielzeuge findest Du auf der Website www.ce-handbuch.de.

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