12 von 12 im Januar 2023

Der 12. Januar 2023 war ein ganz normaler Alltags-Tag zu Hause in Berlin. Da ich selbständig-freiberuflich tätig bin, habe ich zu Hause gearbeitet. Das eine Kind war in der Schule und ging direkt von dort aus zu einem Kindergeburtstag. Das andere Kind blieb kränkelnd zu Hause und schlief die meiste Zeit, oder las in seinem letzten Weihnachtsbuch. Mein Mann ist derzeit wieder für ein paar Tage im haus auf dem Land. Er ist immer noch krank geschrieben, seine blöde Krankheit geht nun schon ein August und wird leider nicht wirklich besser.

Das Wetter war wie in den letzten drei Wochen schon grau-regnerisch-bedeckt und für den Januar eigentlich zu warm, um die 10°C.

1. Jahreszeiten-Haus

Die kleine Tochter hat nach Neujahr unser Jahreszeitenhaus passend zum Januar gestaltet. Meine Anleitung für die kleinen Schneeball-Püppchen (oben) findest Du hier.

2. Übrig von den Rauhnächten

Was ich von meinen Rauhnachts-Begehungen im Haus auf dem Land mit nach Berlin genommen habe. Die Quitten duften noch herrlich. Das Vier-Elemente-Rad hinten ist ein Entwurf des anthoposophischen Malers Michael Lesehr aus Stuttgart, der ein Freund meiner Eltern war. Das handgemalte Rad habe ich nach dem Tod meines Vaters an mich genommen, denn ich fühlte mich dem Maler auch immer sehr verbunden.

3. Wir sind eine Lese-Familie

Aufräumen, damit der Sofatisch nicht mehr so überquillt.

4. To see heaven in a wild flower

Dabei finde ich diese Gedicht-Abschrift, die die Tochter in der Schule gemacht hat.

5. Himmelslicht

Am Flurspiegel empfangen bei uns auf der Postkarte die heiligen drei Könige das Himmelslicht. Es tut mir immer gut, solche jahreszeitlichen Bilder anzuschauen, auch wenn es nur kurz im Vorbeigehen ist.

Vielleicht sieht man mir an, dass ich schon wieder ein bisschen kränkele. Glücklicherweise nur ein bisschen Schnupfen und ganz leichter Husten, wahrscheinlich eine Reaktion auf die Impfung, die ich vor ein paar Tagen bekommen habe.

6. Zahnarzt-Termin

Mir ist gestern eine Füllung aus einem Backenzahn gefallen. Ich habe Riesen-Glück und bekomme einen spontanen Zahnarzttermin in meiner Praxis, weil gerade jemand anders abgesagt hat. Das Ergebnis des Besuchs: Der Zahn wird provisorisch gefüllt, aber das ist definitiv nicht das Ende der Fahnenstange. Es sind mehrere Eingriffe nötig, also kann ich mich in den nächsten Monaten auf mehrere wundervolle Zahnarztbesuche freuen. Auweia.

7. Efeu

Im Januar freue ich mich immer ganz besonders über das Efeu, das es in unserem Kiez so viel gibt. Wie treue Leser*innen meines Blogs wissen, liebe ich Efeu. Hier findest Du einen Beitrag mit vielen Ideen, wie man mit Efeu basteln und dekorieren kann.

8. Koffer in Berlin

Berlin. Hier hängen auch schon mal Koffer in einem Baum (Swinemünder Straße).

9. Frische Kräuter im Januar

Auf unserer Terrasse grünt fröhlich mein geliebter Zitronenthymian. Was würde ich nur ohne ihn machen; er beglückt viele meiner eigenen Rezepte.

10. Bei Husten und Heiserkeit

Die Salbeiblätter hole ich vom Gemeinschaftsgarten in unserer Wohnanlage. Ich kaue jeden Tag ein paar Salbeiblätter. Die tun dem Hals gut.

11. Mittagessen

Das kranke Kind und ich schmausen zu Mittag Ofenkartoffeln mit Kirschtomaten und Hähnchenschlegeln. Im Hintergrund der Rest einer Sachertorte, die die große Tochter vor ein paar Tagen gebacken hat. Da haben wir Reste verwertet – Schokolade, Backkakao und ältere Gläser mit Aprikosenmarmelade, die sich bei uns keiner gern aufs Brot schmiert.

12. Von der Deko zum Brotaufstrich

Die Quitten von meiner Dekoration oben kommen heute endgültig in den Kochtopf. Die große Tochter macht Quittengelee. Das liebt sie.

Nun hole ich noch die kleine Tochter vom Kindergeburtstag ab, dann darf sich dieser durchschnittliche Tag gemütlich dem Ende zuneigen. Wir werden vermutlich alle drei auf dem Sofa kuscheln und lesen und dann ins Bett gehen.

Weitere 12 von 12s finden sich wie immer bei Caro vom Blog „Draußen nur Kännchen“.

Ich wünsche einen geruhsamen weiteren Januar. Auf dass es nochmal kälter wird; die Natur braucht es.

Alles Liebe,

Eure Maike

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Maike, weiterhin alles Gute für deinen Mann und dir und deiner Tochter gute Besserung.
    Die Zahnbehandlung klingt…nicht gut. Mein absoluter Horror.
    Liebe Grüße, Tany

    • Liebe Tany, ich bin auch so eine Angstpatientin…. habe aber Riesen-Glück mit meiner Praxis. Sie nehmen sich Angstpatient*innen ganz liebevoll an und haben es tatsächlich geschafft, dass ich ohne großen Horror zum Zahnarzt gehe. Es sind rein menschliche und kommunikative Qualitäten der Zahnärztinnen, die hier eine Rolle spielen. Das können Zahnärzte aber lernen.

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