Einfaches Brot backen: Knuspriges Haferflocken-Quark-Brot (Anfängerbrot)

Ein einfaches Brot backen ist nicht schwer und kann dazu echt tolle Ergebnisse liefern! Uns hat dieses ganz einfach zu backende Brot total überrascht: Das Haferflocken-Quark-Brot hat eine überraschend fluffige, fein aromatische Krume und eine vollaromatische, knusprige, herzhafte Kruste. Für zusätzliche Feuchtigkeit und etwas Biss sorgen milde Sonnenblumenkerne. Weil das Brot so leicht zuzubereiten ist („Mischen, Kneten, Gehenlassen, Backen“), ist es ein ideales Anfängerbrot. Also ein Brot, das auch ungeübten Bäcker*innen leicht gelingt. Und das am Tisch echt für einen Wow-Effekt sorgt.

Eingfaches Brot backen leicht gemacht: Das fertige Brot mit zwei Scheiben abgeschnitten auf Brett und weißem Holztisch. Haferflocken auf dem Tisch rund um das Brot.
Einfaches Brot backen: Das Backen ist einfach, aber das Brot schmeckt komplex. Es hat eine feine Krume und eine knusprige Kruste. Und tolle, feine Aromen in beidem.
Einfaches Brot backen leicht gemacht: Das Haferflockenbrot mit Quark liegt hier angeschnitten auf einem Brett auf einem weißen Tisch.
Die Krume ist leicht, hell und feinporig, die Kruste knusprig und vollaromatisch: Leckerer kann ein selbst gebackenes Brot kaum sein!
Einfach mit Butter schmeckt dieses Brot fast am besten. Denn sein Aroma ist einfach super.
Mit Butter und frischer Himbeermarmelade: Ein Genuss.
Einfaches Brot backen und so ein tolles Ergebnis: Zwei Scheiben vom Haferflocken-Quark-Brot abgeschnitten auf dem Brett liegend
Einfaches Brot backen: kein Hexenwerk!
Für Feuchtigkeit und Biss sorgen bei diesem Brot Sonnenblumenkerne im Teig.

Dieses einfach zu backende Brot hat drei herausragende Eigenschaften:

1. Es ist total vielseitig, denn es passt mit seinem unaufdringlichen, aber feinen Aroma und seiner angenehmen Konsistenz perfekt zu allen süßen und herzhaften Aufstrichen und Belägen. Das Brot schmeckt auch als Salatbeilage oder mit Olivenöl und Salz. Oder einfach mit Butter — hmmm!

2. Einfaches Brot backen kann man hier wörtlich nehmen: Dieses Brot erfordert null Fachwissen und keine große Back-Erfahrung. Man muss nur alle Zutaten vermischen und kneten, dann lässt man den Teig einmal gehen, und dann wird nur noch kurz rund geformt und gebacken. Einfacher kann man nicht Brot backen!

3. Super gesund: Durch den Hafer, der ja neuerdings auch als Superfood bezeichnet wird, enthält das Brot eine Menge toller Nährstoffe wie verschiedene B-Vitamine (B1, B2 und B6), Vitamin E, richtig viel Eisen, Folsäure und Zink, außerdem Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Mangan, Kupfer und Selen. Denkt man gar nicht bei einem Getreide, ist aber so. Achtung: Auf Vollkorn-Haferflocken achten!

Einfach, zart und kernig zugleich

Das Brot enthält aromatische Haferflocken, sanftes Dinkelmehl und kernige Sonnenblumenkerne. Quark macht den Teig locker und frisch und ein wenig sauer, was dem leichten, süßlichen Brot sehr gut bekommt. Das ergibt eine, wie wir fanden, einzigartige Kombination. Der Quark ersetzt sozusagen ein klein wenig den Sauerteig.

Einfaches Brot backen: Rezept

Hafer-Quark-Brot Zutaten:

  • 100 g zarte Haferflocken (am besten Vollkorn)
  • 50 g kernige Haferflocken (am besten Vollkorn)
  • Statt den zwei Haferflockentypen kann man auch 150 g von nur einer Sorte nehmen
  • 250 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 150 g Weizenmehl Typ 550 (und etwas zusätzlich für die Arbeitsfläche)
  • Statt den zwei Mehlsorten kann man auch 400 g Dinkelmehl 630 nehmen, oder auch 400g Weizenmehl 550
  • 1 Packung Trockenhefe (wenn möglich: Bio-Qualität)
  • 2 TL Salz
  • ca. 200 ml Wasser
  • 250 g Quark 20% (1 kleine Packung)
  • 1 EL Honig (oder für Leute ohne Berührungsängste: Zucker)
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Pflanzenöl (z.B. Olivenöl oder Sonnenblumenöl)

Einfaches Brot backen:
Hafer-Quark-Brot Zubereitung

Eine große Schüssel bereit stellen. 150 g Haferflocken und 400 g Mehl hineingeben, dann die Trockenhefe und 2 TL Salz hinzugeben. Alles mit einer Gabel vermischen.

200 ml lauwarmes Wasser in ein Gefäß abmessen. Das Wasser darf sich nicht wirklich warm anfühlen — es darf maximal handwarm sein — besser zu kalt als zu warm, weil sonst die Hefe stirbt. Den Honig im Wasser auflösen und alles zur Mehl-Mischung in die Schüssel geben. Alles grob vermengen.

Den Quark, die 2 EL Öl und die Sonnenblumenkerne dazugeben und in der Schüssel alles kräftig miteinander verkneten.

So feucht wie möglich
Der Teig sollte so feucht wie möglich sein, d.h. beim Kneten fast noch an den Fingern kleben bleiben. Also gerade ein bisschen trockener als „nervig klebrig“. Wenn der Teig also jetzt noch zu trocken ist, d.h. nach dem vollständigen (!) Verkneten der Zutaten noch ein bisschen bröselig und hart ist, vorsichtig esslöffelweise Wasser hinzugeben und unterkneten. Wenn es zu feucht ist und richtig nervig an den Fingern klebt, esslöffelweise Mehl zugeben. Alles sollte am Ende gut vermischt sein. Keine Mehlreste sollten mehr an der Schüssel kleben. Man kann auch auf einer glatten Arbeitsfläche weiter kneten, das ist einfacher als in der Schüssel.

Wenn ein klein bisschen Teig an den Fingern kleben bleibt, ist es gar nicht schlimm. Das Motto lautet: So feucht wie möglich, so trocken wie nötig. Wenn der Teig die richtige Konsistenz hat, noch 2 Minuten vorsichtig weiter kneten und dann in die Schüssel zurück legen.

Ein frisches Geschirrhandtuch über die Schüssel legen und den Teig an einem warmen Ort anderthalb Stunden gehen lassen. Zum Beispiel auf einem Küchenschrank, denn oben ist es immer am wärmsten.

Nach der Gehzeit als erstes den Backofen auf 180°C vorheizen (Gas ca. Stufe 3). Den Teig nochmal kräftig durchkneten, wobei er wieder zusammenschrumpft. Den Teig zu einem runden Laib formen. Das Brot darf man gern so hoch wie möglich formen (eher hoch als breit). Mit einem scharfen, großen Messer vorsichtig ein Kreuz in die Oberfläche schneiden. Dabei reißt der Teig leicht auf.

Den so geformten Laib auf ein Backblech mit Backpapier setzen und noch 10-15 Minuten mit dem Tuch abgedeckt stehen lassen. Auf jeden Fall so lange, bis der Backofen vollständig aufgeheizt ist.

Wenn der Ofen heiß ist, das Blech auf mittlerer Schiene einschieben und 50-60 Minuten backen. Bei 50 Minuten Backzeit die Mitte des Brotes zur Kontrolle leicht eindrücken. Wenn es sich noch weich anfühlt, noch 10 Minuten weiter backen.

Nach dem Backen das Brot mit Topflappen herausholen und zum Waschbecken gehen. Das Brot auf einem Topflappen auf eine Handfläche legen und von beiden Seiten mehrfach die Oberfläche mit der anderen Hand mit Wasser einstreichen. Das dampft erstmal kräftig, aber es sorgt später für eine besser schneidbare Kruste.

Das Brot gut auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Es schmeckt köstlich frisch gebacken, einfach mit Butter oder Olivenöl!

Ich fand es auch super am nächsten Tag mit frisch gekochter Himbeermarmelade (aus TK-Himbeeren). Mein Mann aß es genüsslich mit einem milden Weichkäse und frischer Paprika. Unsere Kinder liebten es am meisten mit Frischkäse und Gurken.

Frisches Brot mit Butter und frisch gekochter Himbeermarmelade. Perfekt.

Guten Appetit auch Dir!

Ich bin sicher, es gelingt auch Dir, dieses einfache Brot zu backen, auch wenn Du Anfänger*in bist. Und ich hoffe auch, Du findest es ebenso erstaunlich lecker für den geringen Aufwand und das leichte Zubereiten wie wir. Ich höre sehr gern von Deinen Ergebnissen, sei es hier in den Kommentaren, per Mail oder auf Instagram oder Pinterest!

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  2. Hallo Maike,

    gestern habe ich ein Brot nach deinem Rezept gebacken – es ist auf Anhieb gelungen und es schmeckt fantastisch! Ich bin begeistert, alle mochten es 🙂 Vielen Dank für dieses Rezept und ganz herzliche Grüße, Barbara.

    • Lieber Barbara, danke für die Rückmeldung! Ich freue mich, dass es auch bei Euch geklappt hat! Hier ist das Brot ja auch so beliebt. Liebste Grüße an Euch!

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