Glücksmomente der Woche vom 19. bis 25. November 2020

Die letzte Woche war für mich ein bisschen nach dem Prinzip himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. Ich hatte wundervolle Tage in echter Novemberstimmung auf dem Land. Gleichzeitig haben wir aber zur Zeit knifflige Angelegenheiten zu klären (dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr). Hinzu kommt unsere schwierige finanzielle Situation (wovon sollen wir bloß Weihnachtsgeschenke kaufen?). Außerdem fallen mir zwei, drei meiner Schwächen gerade auf die Füße (immer unangenehm). Und seit gestern werde ich über die Maßen durch den Tod der Bloggerin Nicole / Mama Maus betrübt, die ich nicht persönlich kannte. Ich habe nur ihre Wochenenden in Bildern immer gern gelesen. Sie hinterlässt nach kurzer, schwerer Krankheit einen lieben Mann und fünf Kinder im Alter zwischen 1 und 10 Jahren. Mir tut das so furchtbar leid. 🙁

An dieser Stelle der Aufruf, ihrer Familie etwas zu spenden. Das geht bei diesem PayPal-Spendenpool. Der Vater kann erstmal nicht arbeiten, weil er sich um die Kinder kümmern möchte. Finanzielle Probleme wünscht man der Familie in der jetzigen Situation beileibe nicht. Ich habe trotz unserer prekären finanziellen Lage auch einen (sehr) kleinen Betrag gespendet. Jeder Euro hilft.

— Aber jetzt wollen wir doch die Glücksmomente nicht vergessen!

Gerade in schwierigen Situationen ist es super wichtig, das kleine Glück nicht zu übersehen. Das Bewusstsein, dass es immer auch Schönes gibt, kann bei Traurigkeit und Belastungen wirklich trösten.

1. Wärme und Wollhose

Bei meiner Ankunft im Landhaus hatte es innen 11°C. Das Haus wird ja ausschließlich mit Holzöfen beheizt. Also war es noch vor dem Auspacken und Spazieren gehen Aufgabe Nr. 1, die Öfen anzuheizen. Das tat ich, und so breitete sich schnell Wärme aus. Das geht aufgrund der kleinen Räume wirklich schnell. Glücklicherweise hatte ich außerdem in letzter Sekunde die supersexy Wollhose 🙂 eingepackt, die ich von meiner Mama genau für diesen Zweck letztes Jahr bekommen habe. In der Wollhose (drunter noch eine Leggings), mit dicken Socken und Wollpulli sowie einer Tasse Tee fror ich überhaupt nicht, bis die Innentemperatur auf angenehme 23°C geklettert war. Ich war glücklich, dass es so einfach ist in diesem Land, sich warm zu halten. Dass ich so eine wunderbare Wollhose habe und wir genügend Holz hinterm Schuppen haben für den langen Winter.

2. Ohne Ende Moos

Wenn wir schon kein Geld haben – Moos haben wir! Im Advent brauche ich viel Moos für unsere Sternen- bzw. Krippenwege. Ich war dankbar und glücklich, dass unser Grundstück, aber zur Not auch der Wald ums Landhaus, Moos im Überfluss bieten. Der Spaziergang, bei dem ich das Moos holte, war auch besonders schön.

3. Haltbare Blumen

Diese herrlichen Blumen haben wir jetzt schon mehr als zwei Wochen. Und sie sind immer noch schön. Das war ein toller Kauf. Und der Anblick der leuchtenden Blütenköpfe macht mich jedesmal froh.

4. Leckeres Essen nur für mich

Als ich allein auf dem Land war, habe ich ein paar neue Rezepte ausprobiert, die meiner Familie wahrscheinlich nicht schmecken würden. Hier: Schwarzwurzeln in Meerrettich-Sauce mit Thymian, dazu Kartoffelpuffer. Das war total köstlich und beglückend.

Und hier gleich nochmal ein Schwarzwurzel-Rezept: Schwarzwurzeln n Senfkruste mit gemischtem Salat. Mjamm. Ich hab’s total genossen.

5. Plötzlich blauer Himmel

Nach Tagen (gefühlt: Wochen) grauem Himmel zog plötzlich blauer Himmel auf. Man konnte die Wolkenscheide richtig über dem Waldrand sehen.

Und dann war es so:

Mein besonderer Glücksmoment war der, als ich mit meinem Tee draußen auf der Bank vor dem Haus saß und das Gesicht für eine Viertelstunde in die Sonne reckte.

6. Vom Herbst zum Advent

Das war noch vor dem Umschwung zur Adventszeit, also vor einer Woche. Ich dekorierte nochmal herbstlich mit den letzten gelben Ahornblättern und fand das so schön. Drei Tage später waren die Blätter braun und unansehnlich, und es war plötzlich adventlich. Das machte mich froh.

7. Familienzusammenkunft

Es war sehr schön, als meine Familie und die Hunde auf dem Land ankamen. Was für eine Freude!

8. Spielen

Glücklich hat mich auch gemacht, mit den Kindern unser neues Spiel “Schnappt Hubi” spielen, das uns eine Leserin des Blogs geschenkt hat. Ihre Gaben machen mich nachhaltig glücklich.

Der harzige Duft der Tannenzweige beim Adventskranzbinden. Es roch soooo gut!

Nun warte ich auf neue Glücksmomente und freue mich heute darüber, dass die Kinder wieder zur Schule gehen. Sie waren zwei Tage wegen Schlappheit und Schnupfen zu Hause. Gestern haben sie aber so munter gespielt, dass wir fanden, sie könnten heute wieder zur Schule gehen. Und ich bin gestern mit Halsweh aufgewacht, aber heute ist es wieder vorbei. Auch ein Glück, denn krank möchte ich jetzt wirklich nicht sein.

À propos krank und Immunsystem: In den nächsten Tagen findest Du hier auf dem Blog eine Anleitung für eine krasse Knoblauchkur, die das Immunsystem gegen Viren und andere Krankheitskeime stärkt. Die Kur geht angeblich auf ein 5000 Jahre altes chinesisches Rezept zurück. Aber ich nehme an, das wurde mal erfunden. Trotzdem klingt die Kur überzeugend, denn Knoblauch ist ja wirklich ein Wundermittel in der Erkältungszeit (Meerrettich und Ingwer auch). Mein Mann und ich fangen am Wochenende mit der Kur an. Kurz gefasst lässt man eine große Menge Knoblauch in sehr hochprozentigem Alkohol 10 Tage ziehen und nimmt von dem Gebräu dann für einige Wochen zu jeder Mahlzeit eine bestimmte Anzahl Tropfen ein.

Und ich freue mich, wenn Du Deine Glücksmomente mit uns teilst! Entweder über den Link hier oder einfach in den Kommentaren!

Eine Woche mit vielen glücklichen Momenten wünscht Dir

Deine Maike

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