Hier im Süden Deutschlands ist es noch warm – angenehm warm, um die 28°C – und über den Himmel schieben sich immer zwischendurch Wolkenfelder. Perfektes Sommer-Wanderwetter! Genau deswegen bin ich auch sowohl am Samstag als auch am Sonntag gewandert.
Christian Morgenstern
Friede
Wie weich sich Form und Farbe binden
In Sommermittags glühem Hauch: –
Das Dorf im Schatten alter Linden,
Ein rötlich Dach, ein Wölkchen Rauch;
Der Bergbach, dessen heitre Eile
Sich glitzernd durch die Wiese webt;
Der Straße laubverhüllte Zeile,
Die ahndevoll zur Ferne strebt;
Und all dies gütig eingeschlossen
Von hoher Felder Gold und Duft;
Und alles flimmernd überflossen
Von lerchenlauter Juliluft …
Ich schau des Herdrauchs fromme Kreise
Zum hohen Blau erblassend ziehn –
Und meine Seele füllen leise
Des Friedens süße Harmonien.
Ich fühle mich wie in diesem Gedicht beschrieben auch eingehüllt von der angenehmen Wärme, der Sattheit und Schönheit dieser Landschaft und der üppigen Bodensee-Kultur. Ich könnte noch länger hierbleiben, so sehr spricht die Landschaft mit meiner Seele… im Moment zieht es mich gar nicht nach Berlin. 🙁
Aber etwas Schönes gibt es aus Berlin: Den Familienblog Große Köpfe, wo dieser Beitrag verlinkt ist!
Samstag, der 4. Juli 2026
Heute wandere ich auf den Hohentwiel, einen erloschenen Aschevulkan bei Singen. Mit dem Zug fahre ich von Überlingen nach Singen und wandere hoch auf den Gipfel, auf dem sich die Ruine einer riesigen Festung/Burg befindet.









Sonntag, der 5. Juli 2026












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