Aus meinem Leben Wochenende in Bildern

Sank jüngst der Frühling vom Himmel: Wochenende in Bildern 18./19. April 2026

Wiedereinstieg in die Wochenenden in Bildern! Ich hatte/habe ein Problem mit meiner Website, deswegen konnte ich keine Bilder mehr hochladen und ergo keine Wochenenden in Bildern mehr schreiben. Vorerst geht es wieder, aber wahrscheinlich muss ich mit der Domain (www.feinslieb.net) zu einem anderen Webhoster umziehen, was ein sehr aufwändiger Prozess ist. Seufz.

— Dieses Wochenende war ich mit meinem Mann auf dem Land in unserem Wochenend- und Ferienhaus nordöstlich von Berlin. Die Kinder sind ja schon Teenager und wollten lieber allein zu Hause bleiben.

Es war ein echtes Frühlingswochenende – und deshalb habe ich dieses herrliche Gedicht über die überschwellenden Kräfte des Frühlingsanfangs von Christian Ewald von Kleist wieder rausgesucht. Ich habe es vor 5 Jahren mal abgeschrieben, weil ich mich hinein vertiefen wollte. Es passt so gut zu diesem Wochenende:

Freitag, der 17. April 2026

Wir sind schon am Nachmittag auf dem Land angekommen. Das Wetter ist herrlich. Und der Pflaumenbaum blüht.
Rund ums Haus blühen die Schlüsselblümchen. Hildegard von Bingen bezeichnete die Schlüsselblume als „Himmelschlüssel“. Dieser Name geht auf die Vorstellung unserer germanischen Vorfahren zurück, dass die Blumen der Schlüssel der Göttin Freya sind, mit denen Freya das Tor aufschließt und den Frühling hereinlässt.
Am Schuppen blühen noch mehr Blumen. — Übrigens, ich habe zwei Videos (Reels) auf Instagram gemacht mit Rundgängen über unser Grundstück. Kannst du anschauen, wenn du mir auf Instagram folgst, @feinslieb_jahreskreis (es sind die letzten beiden Beiträge vom 17. und 18. April).
Im Haus steht noch die Oster-Deko herum.
Ich stelle jetzt diese Postkarte auf.
Hundespaziergang um 20:30 Uhr über die Felder und Wiesen. Die Hunde haben hier auf dem Land immer so eine große Freude am Schnuppern und Rennen.

Samstag, der 18. April 2026

Nach dem Atmen im Rahmen des Presence Process mache ich Sport vor dem Haus. Kraftübungen. Ich mache seit Längerem jeden Tag 30 Minuten Sport, entweder Kraft oder Workouts für Kondition, oder Faszientraining oder andere Dinge. Es tut mir so, so gut. Ich will es nicht mehr missen. Ich LIEBE das Körpergefühl von leichtem Muskelkater nach Kraftübungen. Es macht mir meinen Körper so sanft bewusst; so kann ich leichter in ihm präsent sein – was mir ja generell schwer fällt.
Ich bin total entzückt: Die Vögel stören sich überhaupt nicht an meiner Gegenwart. Unser Futterhäuschen, das nur 3 Meter von mir entfernt ist, wird in meiner Gegenwart von total vielen Vögeln besucht: Kleiber (im Bild), Weidenmeise, Blaumeise, Buchfink, Drossel, Rotkehlchen und Grauschnäpper. Und als ich einmal aufgucke, sehe ich über mir VIER WIEDEHOPFE fliegen. Wir haben sie gestern schon rufen hören – ihr Ruf ist ja unverwechselbar. Sie machen U-pu-pu (kleine Pause) U-pu-pu … – und ihr lateinischer Name lautet auch Upupu epops 🙂 (Ich liebe es!). Man kann sie leicht erkennen, wenn sie über einem fliegen — sie sind ein bisschen größer als Tauben und etwas gedrungener, und sie haben einen orangenen Bauch und schwarze Schwanzfedern.
Die Tulpen und Traubenhyazinthen sind endlich aufgeblüht. Hier im absoluten Nordosten Deutschlands kommt der Frühling spät.
Zum Mittagessen machen wir uns Grüne Sauce mit Eiern und Kartoffeln. In der grünen Sauce sind frische Frühlingskräuter, die rund ums Haus wachsen – Vogelmiere, Giersch und Brennnessel. Außerdem ein TK-Kräuterpäckchen aus dem Supermarkt.
Ich mache Instagram Reels und brauche dafür Cover Fotos; hier eines davon.
Hundespaziergang nach dem Mittagessen. Die Sonne strahlt schon so schön warm.
Ich habe ja eine sehr helle, empfindliche Haut und brauche heute Sonnencreme.
Unser Haus beim Rückweg. Es liegt so schön mitten in der Natur.
Wir fegen Laub vom Herbst zusammen und bringen es an einer andere Stelle des Grundstücks, wo invasives Gras wächst. Wir haben festgestellt, dass es hilft, wenn wir das „böse Gras“ mähen und dann Laub auf die Stellen tun. Das Laub nimmt das Licht weg, so dass das Gras erstmal nicht wachsen kann. Wir haben keine Ahnung, ob das nachhaltig hilft, aber wir haben festgestellt, dass seit den 3 Jahren, seitdem Laub auf den kritischen Stellen liegt, kein invasives Gras mehr nachgewachsen ist. Also bleiben wir erstmal dabei.
Mein Mann verbrennt unseren Weihnachtsbaum in einer Art spätem Osterfeuer.
Am Abend nochmal raus mit den Hunden. Auf der großen Wiese steht die große Hirsch-Herde, die hier in der Nähe zu Hause ist. Wir sehen sie öfter. Aber heute sind es besonders viele Hirsche. Mindestens 40 Stück. Wir freuen uns immer über diesen Anblick und sind ganz leise und defensiv, um sie nicht zu stören. Beglückt gehen wir nach Hause und ins Bett.

Sonntag, der 19. April 2026

Hundespaziergang ganz früh morgens um 6:30 Uhr. Ich darf eine Gruppe Hirschkühe am Waldrand beobachten. Sie stehen dort ganz still, obwohl wir nur 150m entfernt sind. Als wir vorsichtig näher kommen, hüpfen sie zögernd in den Wald (das Video dazu hab ich auf Instagram in meinen Storys gepostet.)
Ich nehme ein Bad und suche das Gedicht für diesen Beitrag aus. Dazu gibt es Cola, eins meiner Guilty Pleasures. Ich LIEBE Cola und gönne sie mir oft. Ich habe mehrere Guilty Pleasures, z.B. Milchschnitte (die ich mir aber nicht so oft gönne, wie ich sollte… ich wünschte, es gäbe einen Engel, der mir ab und zu einfach Milchschnitte in den Kühlschrank legt, ohne dass ich sie kaufen muss 🙂 ) — und Nimm 2. Oh Gott, Nimm 2 ist so lecker, aber immer, wenn ich zu viel davon lutsche, tut mir der Gaumen weh (bedaure ich aber nicht! Es ist zuuu lecker!). Und manchmal auch Chips, am liebsten Salt & Vinegar Chips — soo gut! Am besten, wenn sie so richtig zart sind. Hmmm! — Schreib mir gern deine Guilty Pleasures in den Kommentaren!!! Ich nehme gern Anteil und lass mich davon inspirieren!
Mein Mann hat gestern unsere Flickenteppiche gewaschen und sie jetzt von der Wäschespinne genommen.
Auch unsere Mini-Forsythie blüht. Sie ist in den letzten 9 Jahren kaum gewachsen. Der Boden hier ist leider extrem unfruchtbar, weil sehr, SEHR sandig. Er besteht gefühlt aus 80% Sand. Echte Heidelandschaft hier. Dafür wächst hier Wacholder und Sanddorn (der aber auch keine Früchte trägt, aber trotzdem schön ist).
Wir säubern heute die Regenrinnen des Glashauses von herabgefallenen Nadeln, Blättern und kleinen Zweigen. Als wir das Glashaus gebaut haben, haben wir nicht gedacht, dass die echt weit entfernte Lärche ihre Blätter hier so nachdrücklich hinterlässt, außerdem die Kiefern und der Ahorn… die Bäume sind überhaupt nicht nah dran am Glashaus. Der Wind scheint hier große Leistungen zu vollbringen.

Und nun sind wir schon wieder in Berlin und hatten einen schönen Abend mit den Kindern, die uns legendäre deutsche Memes genannt haben. Wir musste diese Memes auf unseren Computern recherchieren, und dann haben wir sie uns gemeinsam angeschaut und uns totgelacht und uns Geschichten erzählt, die davon inspiriert wurden. Es war ein sehr schöner Tag!

Außerdem habe ich mein großes kreatives Projekt angefangen, an dem ich extrem große Freude habe. Leider hat es NICHTS mit diesem Blog zu tun, außer dass es um eine Geschichte geht, die ich einmal erlebt habe. Aber diese Geschichte ist weit entfernt von den Themen dieses Blogs. Trotzdem werdet ihr davon erfahren, falls das einmal relevant wird. Aber das weiß ich noch nicht. Denn nicht ich allein entscheide, ob das irgendwo sichtbar werden wird oder nicht — dafür muss ich etwas erschaffen, das richtig, richtig gut ist. Drückt mir gern die Daumen. Ich will etwas erschaffen, das auch Euch, die Leser*innen meines Blogs hier, berührt. Denn es ist eine recht universale Geschichte, aber die muss ich sehr gut zuspitzen. Sorry, dass ich hier nur in Rätseln sprechen kann!

Ich mag Euch, meine treuen Leser*innen! Lasst gern mal was von Euch hören in den Kommentaren. Ich lese JEDEN Kommentar und antworte persönlich, weil ich es schön finde, wenn etwas von mir Euch berührt. Wenn ich nicht wüsste, dass ich manche von Euch berühre, würde ich hier nicht weiterschreiben.

So, jetzt aber Gute Nacht! Es ist hier schon 22:23 Uhr!!!

Eure Maike

Wie immer ist das Wochenende in Bildern verlinkt beim besten und sympathischsten Berliner Familienblog Große Köpfe, www.grossekoepfe.de!

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16 Kommentare zu “Sank jüngst der Frühling vom Himmel: Wochenende in Bildern 18./19. April 2026

  1. Liebe Maike!
    Wie schön wieder von Deinen Wochenenden zu hören!
    Die haben mir echt gefehlt!
    So inspirierend und interessant – direkt eine kleine Auszeit für mich!
    LG aus Österreich.
    K. W.

    • Liebe Karin, ach wie schön das zu lesen! Es ist wirklich schön zu hören, dass meine Beiträge etwas machen und Menschen berühren. DAAANKE!!!

  2. Liebe Maike,
    Ich mag Deine persönlichen Berichte & Alltagseinblicke sehr!Wie schön wieder etwas lesen zu können!Auch über Deine Gedichte freue ich mich immer wieder & habe sie auch schon öfter als Inspiration beim Briefe verschicken genutzt.
    Ich bewundere, wie Du Dir Zeit für Dich nimmst („Atmen“,Badewanne,Sport),Reisen,Wandern).Da tue ich mich mit der Umsetzung schwer.
    Dein Alltag ist meinem ein bisschen ähnlich,so fühle ich mich immer ein bisschen „zuhause“ in Deinem Blog.
    Du machst auch so wunderschöne Naturphotos!Ich liebe es sie anzuschauen.
    Ich hatte mir schon länger vorgenommen Dir etwas zu schreiben & nicht nur als „Geist“ an Deinem Blog teilzunehmen.
    Viele Liebe Grüße aus Hamburg,Jana

    • Liebe Jana, ich danke Dir! <3 Wie schön, dass du die Gedichte schätzt. Ich denke immer, ich bin die einzige, die mit Gedichten etwas anfangen kann, darum freue ich mich umso mehr! Ja, das „Sich Zeit für sich nehmen“ hat bei mir JAHRE gebraucht bis ich es selbstverständlich konnte. Jetzt habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, und das fühlt sich so gut an. Dabei haben wir das so verdient, insbesondere als Frauen und noch mehr als Mamas. Welcher Mann hat bitte ein schlechtes Gewissen, wenn er etwas für sich macht? Das dürfen wir uns wirklich abgucken!
      Danke auch für deine Komplimente zu meinen Fotos!!!
      Wie schön, dass du mir geschrieben hast!
      Maike

  3. Liebe Meike,
    Wie schön dich mal wieder bei den WIB’s entdeckt zu haben. Ich mochte die Blog-zeit und hab einige sehr gern gelesen. Ich finde das schade, dass so viele verschwunden sind. Ich freue mich dass ich einige bei Instagram( gegen das Ich mich lange gesträubt habe) wieder gefunden hab, aber es ist nicht das gleiche. Ich habe es schon sehr vermisst, von eurem wundervollen Haus auf dem Land und euren Erlebnissen zu lesen. Mich fasziniert als Naturliebhaberin, wie unterschiedlich die Vegetation dort ist zu, unsrer hier in Niederbayern. Der Frühling lässt sich aber hier im Südosten auch oft viel Zeit. Meine Tulpen fangen seit einer Woche erst an zu blühen. Ich wünsche dir, dass du eine gangbare nicht allzu aufwendige Lösung für das Hochladeproblem findest und dass es dir und deiner Familie gut geht. Viele Grüße aus dem Rottal und eine schöne Woche.

    • Liebe Simone, danke für deine Nachricht! Du kommst aus dem Rottal! Wir hatten früher einen Bauernschrank, der aus dem Rottal stammte, aus dem 16. Jahrhundert. Der war sehr schön; er stand in meinem Elternhaus. Ja, die Vegetation im Nordosten ist anders als in Bayern. Leider ist der Boden bei uns ums Landhaus sehr unfruchtbar; es ist sehr sandig. Deswegen gibt es vor allem Weidewirtschaft.
      Liebe Grüße von Naturliebhaberin zu Naturliebhaberin!
      Deine Maike

  4. Wie schön, dass es mal wieder ein „Wochenende in Bildern“ zu lesen gibt! Ich mag diese friedliche, entspannte Stimmung, die deine Posts vom Lande transportieren!
    LG, Yvonne

    • Liebe Yvonne, ich freu mich, dass du meine Posts friedlich und entspannt findest! Das suche ich auf dem Land immer, weil ich im Alltag oft überreizt bin.
      Liebe Grüße an Dich!
      Maike

  5. Liebe Maike,
    schön wieder von dir zu lesen . Die Natur rund um euer Wochenendhäuschen ist tatsächlich weiter als bei uns. Die Schlüsselblumen und Tulpen lassen noch auf sich warten. Auf dein rätselhaftes Kreativprojekt bin ich gespannt.
    Liebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
    Lydia

    • Liebe Lydia, die meisten Tulpen gehen bei uns auch jetzt gerade erst auf. Aber bei meiner Mutter in Stuttgart sind sie schon längst durch. Gerade Südwestdeutschland ist immer sehr viel weiter als der Nordosten. Das mit meinem Kreativprojekt wird noch dauern – aber ich verrate dir schonmal, dass es sich um eine Geschichte handelt 🙂
      Deine Maike

  6. Schön, dass du wieder dabei bist!

  7. Suomitany

    Liebe Maike, ich freue mich so sehr über dein WiB. Es tut mir sehr leid, dass du solche technischen Probleme hast.
    Aber für heute zählt einfach die Freude.
    Verrätst du mir, mit wem du trainierst? Ich klicke mich immer durch Übungen, aber bin noch bei niemanden fest hängen geblieben und ich muss dringend was tun.

    Wegen der guilty pleasures: weiße Toffifee, Mikados und manchmal so Brausebonbons sind meine.

    Ich wünsche dir eine gute Woche!
    LG Tanja

    • Liebe Tanja, wie schön von dir zu hören! Ich trainiere immer mit Gabi Fasten. Die finde ich super, weil sie so ruhig und auch ein bisschen schüchtern ist, und weil sie einen nicht so künstlich antreibt. Und ihre Programme sind super und so vielfältig! Ich bin so viel fitter und stärker geworden, seitdem ich mit Gabi Fastner trainiere! Danke auch für deine Guilty Pleasures – Toffifee waren auch mal meins! 🙂
      Liebe Grüße, Deine Maike

  8. Elisabeth Nagl

    Hallo Maike,

    vielen lieben Dank für deine Einblicke in dein Wochenende und die schönen Bilder. Meine Guilty Pleasure (und ja, ich musste googeln ) ist Foie Gras, die ich durch meinen französischen Schwager kennengelernt habe und die ich mir tatsächlich schwersten Herzens seit ein paar Jahren verkneife. Ansonsten Erdnussflips, die ich möglichst nicht kaufe weil die Packung sofort quasi inhaliert wird und im Urlaub der billige Schokopudding mit Sahne im Becher. Und diese Algenchips aus dem Asia Laden mit Krabbenaroma. Wahrscheinlich Glutamat pur, aber der Geschmack…
    Liebe Grüße, Elisabeth

    • Liebe Elisabeth, oh wow, Foie Gras! Die mochte ich nie so sehr, dabei hat ein Ex-Freund sie mir immer versucht aufzudrängen — aber er kam auch aus Toulouse 🙂 Schokopudding im Becher mochte ich früher auch – aber da ist immer zu wenig Sahne drauf, oder???
      Danke für deine Nachricht!!
      Deine Maike

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