Glücksmomente der Woche vom 3. bis 9. Dezember 2020

Die Woche war vorweihnachtlich: vom Wetter her spätherbstlich trüb und dunkel und von der Stimmung her adventlich. Wir stimmen uns langsam auf Weihnachten ein, planen mit der Familie und überlegen, was es zu essen geben wird. Wir werden uns dieses Jahr, was den Geschenke-Kauf betrifft, sehr zurückhalten. Vor allem deswegen, weil wir kein Geld übrig haben. Mein Mann hat durch Corona seine Arbeit als Betreiber einer Event-Location verloren und deswegen seit März keine Einkünfte mehr. Aber auch, weil es zu diesem Jahr passt und zur aktuellen Lage der Welt.

Und trotz der damit einhergehenden etwas trüben Stimmung gab es diese Woche natürlich wieder Glücksmomente. Die da wären:

1. Schöne Wanddekoration

Die Herstellung dieser Wand-Dekoration hat mich glücklich gemacht. Und stolz. Denn ich fand das Ergebnis so schön. Hier geht’s zur Anleitung mit allen Tipps und Tricks.

2. Mandeln enthäuten

Mit der kleinen Tochter habe ich Lebkuchen gebacken – das war schon ein sehr glücklicher Nachmittag. Für die Verzierung der Lebkuchen haben wir aber Mandeln enthäutet, was ich schon lang nicht mehr gemacht habe. Was für ein tolles Gefühl es ist, die Haut einer Mandel wegzuglibschen, weiß nur der/die, der/die das schonmal gemacht hat. Pures Glück! Und die Tochter fand das auch.

3. Lebkuchen-Genuss

Und dann das Ergebnis des Backnachmittags. Die Lebkuchen sind so verdammt lecker, dass ich jedes Mal in Verzückung gerade, wenn ich einen davon esse. Jeder Lebkuchen ein kleiner Glücksmoment am Gaumen.

4. Heimeligkeit

Der Moment, wenn ich aus dem Garten oder einem Spaziergang auf den Feldern zum Haus auf dem Land zurückkomme und die Fenster so heimelig leuchten. Hier waren überall Kerzen an, auch in der Küche, die man durch dieses Fenster sieht.

5. Familienkino

Einfach zusammen einen Film schauen. Herrlich.

6. Süßer Moment mit den Töchtern

Als die Kinder auf dem Land ihre Stiefel für den Nikolaus putzten und dabei so niedlich quatschten.

7. Flickenteppiche wieder gefunden

Ich hatte mich Monate lang gefragt, wo die Flickenteppiche im Haus auf dem Land hingekommen waren. Und plötzlich habe ich sie wieder gefunden: Im kleinen Kabuff unter der Treppe, in das wir eigentlich nie hineinschauen. Die Kinder hatten sich dort eine Wohnung eingerichtet und sie mit den Teppichen ausgestattet. So schön, sie wieder zu finden und sie wie in Bullerbü zur Weihnachtszeit auszulegen.

8. Sonnenaufgang

Dieser orangene Sonnenaufgang!

9. Kiefernduft

Als ich diese Puscheln aus Weymouth-Kiefer band, roch es so fantastisch nach Kiefernharz. Ein Glücksmoment für die Nase.

10. Reste-Essen

Wieder so ein einfaches, schnelles Reste-Essen, an dem ich mich besonders erfreut habe: In Olivenöl und viel frischem Pfeffer angebratene Paprika, Nudelreste und einfach ein bisschen Parmesan und Basilikum drüber. Köstlich. Macht mich glücklich!

Unten kannst Du wieder Deine eigenen Glücksmomente als Blogbeitrag teilen.

Oder Du verrätst es in den Kommentaren: Was hat Dich diese Woche glücklich gemacht? Und wenn es nur ganz kurz war? Ich freue mich, davon zu hören!

Deine Maike

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Maike,
    deine Glücksmomente sprechen bei mir immer alle Sinne an – ist das Absicht oder gelingt dir das einfach so?
    Hier kommt meine Liste für diese Woche:
    1. Wir gestalten jedes Jahr Geschenke mit Fotos. Dieses Jahr werden wir eine ganze Reihe von „Jahresrückblick“- Alben verschenken, sowohl an Freunde als auch an unsere erweiterte Familie. Damit möchten wir alle daran erinnern, dass wir auch während der Pandemie kreative Möglichkeiten gefunden haben, Erinnerungen zu schaffen.
    2. Eine kleine Dekorationsparty am Wochenende. Als ich noch klein war, haben wir immer mit meiner Oma zusammen die Wohnung weihnachtlich geschmückt und auch wenn sie schon lange nicht mehr lebt, denke ich doch jedes Jahr um diese Zeit wieder besonders intensiv an sie. Wir haben uns also am Samstag alle „weihnachtlich“ gekleidet (Wunsch der Tochter) und bei der Gelegenheit auch ein paar Familienfotos gemacht. Als wir uns durch die Adventskiste wühlten (ja, wir sind ein bisschen spät dran), erzählten wir uns die Geschichten zu den einzelnen Teilen und natürlich haben wir Weihnachtsmusik dazu gehört!
    3. Weil wir so im Schmücken waren, haben wir uns auch schon überlegt, wie wir zu Weihnachten den Baum, den Tisch und die Geschenke dekorieren wollen – solche Ideen kommen ganz von alleine aus meiner Tochter, das erstaunt und erfreut mich immer ein wenig, denn sie ist da viel kreativer als ich. Sie überlegt sich immer ein Motto und gestaltet das dann auf ihre Weise aus.
    4. Viele kleine glückliche Momente beim Einkauf in kleinen Wiener Geschäften, die nun wieder geöffnet haben dürfen. Ich versuche so, die Händler/innen hier zu unterstützen und natürlich auch die Wirtschaft, aber ich finde auch, dass man in kleinen, unabhängigen Geschäften (also eben nicht Ketten) oft die einmaligsten Geschenke finden kann. Aufgrund der Pandemie kaufen die meisten immer mehr online, aber ich denke die Geschäfte vor Ort brauchen unsere Unterstützung mehr den je. Und ich habe tolle Schätze gefunden!
    5. Ich habe mir selbst einen Geschenkkorb mit Artikeln zum Verwöhnen zusammengestellt (auch ein Ergebnis der Einkaufsrunden): luxuriöse (für mich jedenfalls) Badezusätze, Feuchtigkeitscreme für die Winterhaut und Gesichtsmasken. Der steht jetzt im Schlafzimmer und erinnert mich daran, mir regelmäßig Gutes zu tun.

    Ich denke, nächste Woche wird es hier auch noch weihnachtlicher. Danke für die vielen schönen Impulse!

    • Oh, wie toll mal wieder, Deine Glücksmomente zu lesen! Sie bereichern immer auch mich! Das ist wunderschön! Vielen lieben Dank!!!

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