Schnee und Feuer – Unser Wochenende in Bildern 20./21. Januar 2017

Wir waren dieses Wochenende auf dem Land in unserem kleinen Bauernhaus. Hier lag überall Schnee, während in Berlin ja alles weggetaut ist. Wir haben drin gekuschelt, waren draußen im Schnee und haben ein beeindruckendes Feuer erlebt.

Alle Bäume hier sind an der Wetterseite an den Stämmen voller Schnee:

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Am Freitag Abend gibt es Pizza, mit Paprika, Zwiebeln und Kartoffelscheiben:

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Die Kinder werden vom Mann ins Bett gebracht, und ich genieße eine ruhige Stunde am Rechner arbeitend vor dem Ofen. Ein echter Seligkeits-Moment.

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Blick aus dem Küchenfenster am Samstag Morgen:

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Samstagmorgen-Frühstück. Als wir frühstücken, schneit es in dicken Flocken, so dass die Kinder jubeln und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ singen, anstatt zu essen.

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Schneespaziergang im Wald – wir finden unzählige Tierspuren von Rehen, Hirschen, Füchsen, Hasen und Wölfen (ja, die gibt es in dieser Gegend tatsächlich).

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Weil es hier so viel Wild gibt, findet man an jeder Ecke Hochsitze. Dieser hier auf einer Eiche auf freiem Feld ist besonders hoch und muss natürlich erklommen werden:

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Wir treffen noch den Förster, der sich die Birke auf unserem Grundstück ansieht, die bald gefällt werden muss, und der uns einiges zu den Bäumen auf unserem Grundstück erzählt. Wir haben da eine Weymouth-Kiefer und es gilt: „Die Fichte sticht, die Tanne nicht“. Außerdem fallen Tannenzapfen nie zu Boden. Was man an Zapfen auf dem Boden findet, sind immer Kiefern- oder Fichtenzapfen. Außerdem erfahren wir: Morgen sollen wir nicht in den Wald gehen, denn es wird gejagt.

Nach dem Samstag-Mittagessen gucken die Kinder mit dem Papa einen Film, während ich ein Stündchen schlafe.

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Als es dunkel wird, gehen wir zu einem Fest im Dorf – Weihnachtsbaumverbrennen mit Glühwein und Bratwurst. Das ganze Dorf ist da. Ein vertrockneter Weihnachtsbaum nach dem anderen geht in Flammen auf. Die vielen kleinen harzigen Nadeln sorgen für einen unglaublichen Funkenregen:

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Als wir wieder zu Hause sind, malt die kleine Tochter das große Feuer:

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Sonntag Morgen: Ich backe Dinkel-Buttermilch-Fladen (hier das Rezept). Den Teig habe ich am Vorabend noch angesetzt.

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Sonntagmorgen-Frühstück mit Avocado-Creme und den frischen Brötchen:

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Jetzt steht die wichtigste Verabredung des Wochenendes für die Kinder an: Besuch im Nachbardorf beim Pferdehof. Wir laufen eine ganze Strecke zu dem Hof und genießen die fast neblige Winterlandschaft. Rehe huschen über die Felder, Kraniche rufen. Ein nordostdeutsches Winterwunderland in Stille.

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Wir haben die Besitzer des Pferdehofs erst gestern auf dem Rückweg vom Spaziergang kennen gelernt – und oh Wunder: es gibt dort ein Mädchen im Alter unserer Größeren, das sich über Spielgesellschaft freut, und es ist möglich, dort gelegentlich zu reiten. Der Traum der Kinder wird wahr. Sie sind im absoluten Glück: Hier gibt es außer Pferden auch Hunde, Katzen, Hühner, Sittiche, ein Kälbchen, ein „Meerschweinchendorf“ (ein Projekt des Hofmädchens) und JUNGE KANINCHEN:

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Zu Hause kommt dann das Kind vom Nachbarhaus vorbei, das wie wir nur zum Wochenende hier ist. Die Kinder spielen mit Luftballons und planen einen Verkaufsstand für bemalte Luftballons und Tee. Sie planen so eifrig mit Bemalen der Kiste, Kochen von Tee, Zusammensuchen von Gläsern usw., dass keine Zeit mehr ist, das Verkaufen zu beginnen, denn das Nachbarskind fährt schon wieder zurück nach Berlin. Aber das Planen ist ja auch das eigentliche Spiel. Eines der Kinder hustet plötzlich, ist heiser und fühlt sich schlapp, da überlegen wir, ob wir gleich nach Hause fahren.

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Das kränkliche Kind liegt auf dem Sofa, und wir gehen mit dem anderen Kind nochmal raus. Der Mann sägt eine kleine tote Birke auf dem Grundstück um und zerteilt sie in Brennholz.

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Das Kind und ich bauen währenddessen einen Schneemann. Da kommt auch das kranke Kind raus und will gucken.

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Brennholz aus der umgesägten Birke für einen Tag.

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Wir beschließen, erst morgen nach Berlin zurück zu fahren, da das Kind krank wirkt und morgen sowieso nicht zur Schule gehen wird. Das Kind will nur noch eine Gemüsebrühe mit Nüdelchen und dann sofort ins Bett. Den Gefallen tun wir ihm gern.

Weitere Wochenenden in Bildern von anderen Familien findet Ihr bei Geborgen Wachsen.

 

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