Rosen, Kirschen und Himbeeren: Unser Wochenende in Bildern 16./17. Juni 2018

Ein gemütliches, erholsames Berlin-Wochenende im Nachklang einer Hochzeit liegt hinter uns.

Samstag, der 16. Juni 2018

Pfingstrose

Auf dem Rückweg von der Hochzeit gestern habe ich am Alex diese herrlichen Pfingstrosen gekauft. Zusammen mit Kornblumen schmücken sie jetzt unseren großen Esstisch.

Und diese Lysianthus sind beim Binden vom Strauß für das Brautpaar im Blumenladen abgefallen und ich durfte sie mitnehmen. Um das Väschen herum liegt ein Kranz aus Schleierkraut, den die Tochter gestern bei der Hochzeit getragen hat.

Vater und kleine Tochter backen Pfannkuchen zum Frühstück. Alle sind noch müde, denn wir haben bis gestern spät gefeiert. Immerhin durften wir heute bis 8 Uhr schlafen, denn auch die Kinder sind spät ins Bett gegangen und schlafen länger als sonst.

Die Omi kommt und wir gucken Fotos von der Hochzeit gestern. Es sind goldige Bilder der Kinder dabei, in den schönen Kleidern aus weißem Leinen, die die Omi für die Enkeltöchter genäht hat.

Drei Mädchen vor der Trauung.

Der Brautstrauß war wunderschön.

Nach dem Mittagessen gehen die Kinder mit der Omi zum Konzert der Geigenklasse meiner Schwägerin. Wir Eltern machen einen Mittagsschlaf. Ach, es ist herrlich, sich nach einem solchen Tag eine lange Siesta zu gönnen.

Die kleine Tochter fährt jetzt sicher Fahrrad und tut das in unserem autofreien Wohnareal zur Zeit ausgiebig.

Wir waren mit dem Fahrrad einkaufen. Die Tochter hängt sich Kirschenzwillinge ans Ohr. So muss es sein in der Kirschenzeit.

Eine Runde Nadelfilzen für mich. Dies wird die Basis für einen Babypuppen-Kopf. Die große Tochter wünscht sich eine lebensgroße, schwere Babypuppe.

Kirschen-Nachtisch zum Abendbrot. Die Omi fährt nach Hause in den Süden, mein Mann geht noch arbeiten, und die Kinder und ich verabschieden uns in die Heia.

Sonntag, der 17. Juni 2018

Frische Himbeeren aus dem Garten – so darf ein Juni-Sonntag beginnen!

Frühstück draußen auf der Terrasse.

Diese Puppe mit Elsa-Zopf wird abgeholt. Die Puppe wird ihrer neuen Mama beim Schulanfang und beim baldigen Umzug in eine neue Stadt beistehen.

Endlich mal wieder Flohmarkt am Mauerpark. „Made with love“ ist ja mittlerweile nicht nur alles bei Dawanda und in der Puppenwelt, sondern inzwischen auch fast alles auf dem Flohmarkt. Es ist eher ein Handmade-Markt geworden. Normale „Familienstände“, wie wir sie brauchen, sucht man hier fast vergeblich.

Die große Tochter schwitzt bei 26°C in ihrem Wollkleid… sie hat sich heute Morgen das falsche Outfit herausgesucht.

Wir haben der Tochter schnell ein neues Outfit auf dem Flohmarkt gekauft, weil es im Wollkleid wirklich zu heiß wurde. Shirt und kurzen Hosenrock bekommen wir für günstige 2 Euro. Da kann sie entspannt der Hare Krishna-Gruppe zuschauen, die im Hintergrund vorbeizieht und singt.

Diese junge Dame schluchzt herzerweichend ins Mikro, ihr Kollege klampft hingebungsvoll dazu.

Für die WM haben wir extra den Fernseher aus dem Keller heraufgeholt. Normalerweise leben wir fernsehfrei. Alle zusammen gucken wir das frustrierende Spiel gegen Mexiko; ich schreibe derweil an diesem Artikel.

Anstelle in den Fernseher schaue ich lieber in den Garten, der vor Fülle strotzt und im Abendlicht leuchtet.

Wir gehen noch alle auf den Seilbahn-Spielplatz, dann werden den Kindern im Garten die Füße gewaschen. Das ist sehr nötig.

Jetzt freuen sich alle aufs Bett. Und ich freue mich, morgen für drei Tage allein ins Haus auf dem Land zu fahren, um konzentriert zu arbeiten. Ich bin dankbar und glücklich, dass so ein Arbeits-Refugium für mich so einfach möglich ist.

Weitere Wochenenden in Bildern finden sich hier, auf Geborgen Wachsen.

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