Glücksmomente der Woche vom 29. Juli bis zum 5. August 2020

Der Sommer ist schön! Die Natur und die Sonne beschenken uns mit Wärme und Wachstum. Zwar war das Wetter in der letzten Woche nicht immer sommerlich. Aber trotzdem konnte ich sommerliche Glücksmomente sammeln.

Noch beteiligen sich ja nicht so viele an den Glücksmomenten – an dieser Stelle liebe Grüße an den Heldenhaushalt, von dem immer so schöne Beiträge kommen! Wenn die Kinder wieder zur Schule gehen, wird es eine meiner Aufgaben sein, die Glücksmomente noch ein bisschen bekannter zu machen.

Hier meine Glücksmomente der letzten sieben Tage:

1. Rosa Wölkchen am Himmel von Berlin

Beim Hundespaziergang mit der großen Tochter (und dem Hund natürlich 🙂 blickten wir erst in einen langweiligen, grau bewölkten Himmel. Aber als wir uns am Ende der Wohnanlage umdrehten, leuchtete er Himmel hinter uns plötzlich in rosa. Die Abendsonne beschien die kleinen Wölkchen von unten in rosa und orange. Wir hatten Herzchen in den Augen, so schön war das!

2. Wir waren im Frühstückscafé

Am Samstag brachte die kleine Tochter den Wunsch vor, einmal in einem Frühstückscafé zu frühstücken. Sie hatte von Frühstückscafés in der Sendung mit der Maus gehört. Und da fiel mir ein, dass wir tatsächlich schon ewig lange nicht mehr frühstücken waren. Dabei gibt es bei uns in der Nähe so viele tolle Frühstückscafés!

Wir setzten den Wunsch also sogleich in die Tat um und gingen ins herrliche Café Anna Blume in der Nähe vom Kollwitzplatz. Ich bestellte Rührei mit Spinat, die Kinder wollten unbedingt Torte – denn Anna Blume backt die besten Torten weit und breit und stellt sie natürlich sehr gut sichtbar aus. 🙂 Also hatten die Kinder Torte zum Frühstück. Sie aßen jedoch nur die Spitzen der Torten und beteiligten sich dann an meinem Rührei und dem tollen Brotkorb, so dass wir ein zweites bestellen mussten.

3. Neues Rezept kreiert: Sommerliches Ofengemüse

Wie so oft entstand aus Resten aus der Gemüseschublade ein tolles Essen, das in diesem Fall meinen Gaumen sehr beglückte: Ein Ofengemüse aus Fenchel, Kartoffeln, Möhren und Pfirsichspalten, gekräutert mit Zitronenthymian und frischer Minze aus dem Garten. Die Pfirsiche und der Zitronenthymian verliehen dem Ganzen einen tollen sommerlichen Pep.

4. Meine Tochter ist eine coole Berlinerin

Die Tochter entdeckt den Mauerpark. Seitdem es den neu eröffneten Streifen bei uns ums Eck gibt, möchte sie dort immer mit dem Roller oder den Inlinern cruisen. Als wir an einem Abend hier lang gingen, leuchtete der Fernsehturm in Abendrot-Farben. Und da wurde mir klar, dass meine Tochter eine echte Berliner Göre ist, die in der coolsten Stadt der Welt aufwächst. Die hier in Berlin Mitte mit allem Coolem in Berührung kommt, was die Welt so bietet: verschiedene Kulturen, verschiedene Hautfarben, Menschen aus aller Welt, fremde Zungen auf den Straßen, der Frieden, der zwischen den verschiedenen Menschen herrscht, die unterschiedlichsten Musikstile, die U-Bahn, das Graffiti, Sharing-Konzepte in jeder Hinsicht (Carsharing, Foodsharing wie TooGoodToGo,…), die abgefahrensten und coolsten Klamotten- und Design-Läden, die vielen Restaurants und Imbisse mit Essen aus aller Welt. Das ist für unsere Kinder alles selbstverständlich. Und der Mauerpark vereint vieles davon in seiner lässigen Lebendigkeit.

5. Abendhimmel mit Fledermaus

Und auf dem Land genießen wir das krasse Gegenteil der Berliner Coolness. Absolute Ruhe, Natur, Tiere und Landschaften. An diesem Abend zog über mir eine Gänseformation über den Himmel – es waren bestimmt 50 Stück, die eine perfekte Spitze bildeten. Als sie davon gezogen waren, nahm eine lustige Fledermaus den Himmel ein. Sie flitzte umher und fing Mücken. Das, was auf dem Bild aussieht wie ein Vogel, ist die Fledermaus.

6. Altes Kochbuch neu entdeckt

Dieses Kochbuch ist SPITZE. Es stammt aus dem Jahr 1997 und die Fotos sind dementsprechend. Macht aber nichts. Die vegetarischen Rezepte sind hervorragend, haben alle einen gewissen Pfiff und – auch nicht selbstverständlich – es sind Rezept aus aller Welt vereint. Das Buch haben unsere Vorgänger auf dem Land uns hinterlassen (wie so vieles). Ich habe es endlich einmal genauer angesehen und siehe da, es ist ein großer Schatz. Die Rezepte wirken alle gut durchdacht und vielfach ausprobiert. Sind sie auch – die Verfasserin Rose Elliott kocht seit den 1970er Jahren vegetarisch und hat all ihre Erfahrung in diesem Buch zusammen getragen. Es gibt auch einen 120-seitigen ernährungs- und warenkundlichen Teil, der alle Zutaten und ihre Vorzüge auf die Ernährung genau vorstellt.

Das Wasser läuft einem im Mund zusammen, wenn man die Rezepte durchliest. Das habe ich in einem ruhigen Moment getan und bin seitdem glücklich, dieses tolle Kochbuch im Schrank stehen zu haben.

7. Mama-Tochter-Moment im Garten

Als ich am Montag nochmal Johanniskrautöl ansetzte, leistete die Tochter mir Gesellschaft. Sie malte und wir hatten ausgiebig Zeit, uns zu unterhalten. Es war entzückend. Sie erzählte so niedlich und gab so kluge Sachen von sich, dass mir das Herz schwoll. Ich habe ein Goldstück als Kind. <3

8. Sommersprünge

Die Tochter wollte Fotos von mir machen, und ich sollte hüpfen. Wir machten ein paar Fotos und Slomo-Videos von uns, wie wir auf der Wiese vor dem Haus in die Luft springen, und hatten dabei großen Spaß.

9. Pfeil und Bogen

Gestern Nachmittag wollten die Mädchen plötzlich unbedingt Pfeil und Bogen haben. Ich half ihnen, geeignete Haselnusszweige für die Bogen auszusuchen: mein Mann beaufsichtigte die Schnitz- und Kerbarbeiten. Das Schöne war, wie sie danach damit spielten: Sie waren arme Mädchen, die sich ihr Essen in der Natur selbst beschaffen mussten. Sie gingen jagen und sammelten Pflanzen und Beeren. In unserem Zelt richteten sie ihr Haus ein. Mein Mann und ich fanden später mit Hölzern und Pflanzenteilen gefüllte Behälter, Töpfe und Pfannen auf dem Grundstück. Sie hatten dort aufbewahrt und gekocht. Wie immer macht es mich glücklich, wenn meine Kinder so schön spielen.

10. Die Kinder lieben mein Brot

Bei diesem Brot war ich skeptisch, ob meine Kinder es mögen würden. Es war sehr kompakt und schwer geraten und außerdem schon eine Woche alt, bis die Kinder davon kosteten. Was bei Vollkorn-Sauerteigbrot ja durchaus lecker ist – es hält sich bis zu zwei Wochen. Wir hatten außer diesem kein anderes Brot mehr, und so musste es gegessen werden. Und wie überrascht war ich: Die Kinder liebten das Brot. Sie aßen ein Butterbrot nach dem anderen und leckten sich die Lippen. Das erfreut das Herz der Brotbäckerin.

Und was hat Dich diese Woche glücklich gemacht? Es fällt Dir bestimmt etwas ein. Ich freue mich, wenn Du davon berichtest – als Verlinkung eines eigenen Blogbeitrages auf Deinem Blog, oder einfach als Kommentar.

Auf eine neue Woche mit vielen kleinen Glücksmomenten!

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