Glücksmomente der Woche vom 8. bis 14. Oktober 2020

Die Woche war durchwachsen, sowohl wetterlich als auch stimmungsmäßig. Seit Sonntag Mittag sind wir auf dem Land, am Samstag hat die jüngere Tochter Geburtstag gefeiert.

Und trotz stimmungsmäßigen Aufs und Abs gab es wieder Glücksmomente:

1. Markt gefunden

Auf einer Radroute durch den Wedding kam ich an diesem schönen kleinen Markt am Leopoldplatz vorbei. Ich nahm mir eine Viertelstunde und schlenderte gemütlich von Stand zu Stand, plauderte ein bisschen mit den Marktleuten und fuhr dann ganz glücklich und gelassen weiter nach Hause.

2. Glückliche Retterkisten

Wieder haben mich zwei über TooGoodToGo gerettete Lebensmittelkisten aus dem Bioladen glücklich gemacht. Für je 3,90 Euro gibt’s da, wenn man Glück hat, eine Kiste Obst und Gemüse (oben), oder eine “Überraschungskiste” (unten). Mit dem Inhalt beider Kisten war ich sehr glücklich. In der Überraschungskiste waren unter anderem tolle Backzutaten wie Bitterschokolade, Schokoladen-Kuvertüre, Kakao-Nibs und Honig-Marzipan. Das Toast-Brot war unglaublich lecker und noch total frisch. Auch das Laugen-Dreieck war köstlich; ich habe es mit einer dicken Scheibe Limburger Käse, Tomatenscheiben, Salat und Keimlingen gegessen und sehr genossen. Nicht im Bild, aber trotzdem dabei: Eine Flasche Voelkel-Saft und zwei Gewürztüten mit einem besonderen Bratkartoffel-Gewürz.

Was ich an diesen Retterkisten so toll finde: Man bekommt Sachen, die man nicht gekauft hätte, und muss dann daraus etwas machen. Das beschert dann unverhoffte, neue Geschmackserlebnisse. Deswegen mag ich Retterkisten fast lieber als mit einem Einkaufszettel einkaufen zu gehen.

3. Geburtstagsglück der Tochter

Die kleine Tochter war so glücklich an ihrem Geburtstag. Und genauso glücklich war ich, die ich sie geboren habe und seitdem um mich habe. Ein Kind: Ein großes Glück, das immer da ist, aber zum Geburtstag einmal im Jahr nicht annähernd genug gewürdigt wird.

4. Lachmoment: Die “Corona-Fee”

Diesen kuriosen Stift hat die kleine Tochter von einer ihrer Freundinnen zum Geburtstag bekommen. Am Tag nach dem Geburtstag hüpfte sie anmutig im Wohnzimmer herum, fuchtelte mit diesem Stab und rief dazu: “Ich bin die Corona-Fee!” Ich musste total lachen. Wollen wir hoffen, das sich das nicht bewahrheitet 🙂

5. Endlich wieder auf dem Land

Gemütlich auf dem Sofa auf dem Land sitzen und ins Feuer starren – das ist pures Glück. Weil wir das Haus seit den Sommerferien fast die ganze Zeit an Freunde und Freundesfreunde vermietet hatten, sind wir seit Schulbeginn kaum dort gewesen. Aber jetzt wieder. Für zwei Wochen. Einfach herrlich!

6. Glückssymbole am Boden

Ich mag Fliegenpilze und freue mich immer, wenn ich so schöne Exemplare finde wie diese beiden. Fliegenpilze sind ja auch Glückssymbole. So nehme ich die beiden jetzt einfach und glaube ganz fest daran, dass das Glück uns in naher Zukunft beschienen sei. Wir können es brauchen. Und es sind sogar zwei!

7. Den Jahreszeitentisch neu einrichten

Auf dem Land habe ich den Jahreszeitentisch neu angelegt. Das macht mir immer große Freude. Erstens, weil ich dabei liebgewordene Schätze wie hier das Drachenmädchen wieder aus den Kisten krame. Und auch, weil mich Vasen mit frischem Grün immer glücklich machen. Das frische Grün ist hier zwar herbstlich, aber so muss es ja sein.

8. Tierbesuch im Haus

Gestern haben uns zwei Tiere im Haus besucht; beides waren aufregende Momente. Dieser wunderschöne Schmetterling saß im Obergeschoss am Fenster. Die kleine Tochter, die ja Schmetterlinge liebt, stellte ihm Wasser hin, ließ ihn vorsichtig auf ihren Finger kriechen und brachte ihn dann nach draußen, wo er nochmal wegflog. Dass er eher zum Sterben zu uns gekommen war um diese Jahreszeit, wollten wir ihr nicht sagen.

Am Abend dann war ein Spatz in unserem Schlafzimmer. Er saß auf der Bettkante. Es war gar nicht so einfach, ihn wieder nach draußen zu kriegen. Denn er musste die Fensteröffnung finden. Aber mein Mann ist bei sowas clever, so dass der kleine Vogel seinen Weg nach draußen schließlich fand.

9. Pilzspaziergang und Pilzcremesuppe

Mit den Töchtern war ich auf Pilzspaziergang. Wir müssen hier ja eigentlich nicht suchen, sondern müssen nur an unsere bekannten Stellen gehen und die Pilze dort einsammeln. Nach kürzester Zeit hatten wir den Korb voller Maronen, Parasol-Köpfe und frischer Wiesen-Champignons. Außerdem fanden wir Vogelmiere, Holunderbeeren und ein wunderhübsches Vogelnest in einem der Holundersträucher.

Wiese voller Parasole, deren Hüte köstlich nussig schmecken. Traditionell werden die Köpfe paniert und gebraten.
So ein hübsches, fein gewobenes Vogelnest!
Maronen, Champignons und Köpfe junger Parasole.
Pilzcremesuppe aus Maronen und Parasol-Köpfen, mit gebratenen Champignons, gehackter Vogelmiere und Zitronen-Thymian.

Mit der kleinen Tochter kochten wir aus den Maronen und Parasol-Köpfen eine Pilzcremesuppe mit Sahne. Natürlich auch mit Zwiebel, Knoblauch und einem Schuss Weißwein zum Ablöschen. Obendrauf kamen die gebratenen Champignons, die gehackte Vogelmiere und Zitronenthymian aus dem Garten. Das Toastbrot im Hintergrund ist übrigens das aus der Retterkiste oben. Es war ein köstliches Abendbrot, und fast vollkommen in Wald und Wiesen gefunden. Mich hat vor allem der schöne Spaziergang mit meinen Töchtern, ihre Freude beim Pilzesammeln und das gemeinsame Suppekochen danach glücklich gemacht.

10. Laterne basteln

Mit der kleinen Tochter habe ich angefangen, Waldorf-Knicklaternen zu basteln. In den nächsten Tagen gibt es dazu auch eine Anleitung hier auf dem Blog. Zuerst haben wir dafür ein paar Papierbögen mit Aquarellfarbe in Rot- und Gelbtönen bemalt. Das war so schön, weil sie ja in der Schule viel mit Aquarellfarben malt und sie deswegen sehr gut Bescheid wusste. Mir ist aufgefallen, dass wir noch nie zusammen mit Aquarellfarben gemalt haben. Das war also höchste Zeit, denn es hat großen Spaß gemacht.

Und was waren Deine Glücksmomente in den letzten sieben Tagen?

Ich freue mich über eine Verlinkung Deines Blogbeitrags oder über Deinen Kommentar!

Ansonsten wünsche ich allen Leser*innen ein paar Glücksmomente in der nächsten Woche, auch wenn es draußen stürmt und tost – auch im metaphorischen Sinne.

Deine Maike

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