Maike

Ich heiße Maike und wohne mit meinen beiden Töchtern und meinem Mann in einer grünen Idylle in Berlin-Mitte.

Die Puppenmacherei betreibe ich neben meinem Beruf als Autorin. Seit Oktober 2015 schreibe ich u.a. den Blog von Hans Natur, einem Versandhandel für Baby- und Kinderartikel aus natürlichen Materialien. Während und nach meinem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin arbeitete ich in der Drehbuchentwicklung für europäische Kinofilme und später als Autorin von kreativen Computerspielen.

Die Puppenmacherei gibt mir neben der intellektuellen Arbeit als Autorin Ruhe und inneren Frieden. Eine Puppe und schöne Kleidung für sie in Handarbeit herzustellen, beruhigt meinen aktiven Geist. Das Wesen einer Puppe während der Herstellung langsam heranreifen zu spüren und schließlich die fertige Puppe im Arm zu halten, befriedigt mein Bedürfnis nach Schönheit. Und nichts finde ich schöner als mir vorzustellen, wie ein Kind mit den von mir gefertigten Puppen spielt.

Mein Weg zur Puppenmacherei

Als Kind habe ich selbst mit Waldorfpuppen gespielt, die meine Mutter für mich gemacht hat. Darum weiß ich um die Kraft dieser Puppen, und den starken Eindruck, den sie im Herzen eines Kindes hinterlassen.

Meine erste Puppe habe ich mit 17 Jahren für eine Freundin gemacht, ganz aus meiner eigenen Vorstellung heraus, ohne jegliche Vorgabe oder Nähanleitung. Der Körper war aus einem alten Unterhemd von mir und gefüllt habe ich die Puppe mit Watte. Die Kleidung habe ich aus Stoffresten genäht. Als meine erste Tochter zwei Jahre alt war, hatte ich den Wunsch, ihr ihre erste Puppe selbst zu nähen. Dies tat ich in einem Kurs bei Maria von Mariengold, die eine Kommilitonin von mir war. Zwei Jahre und noch ein Kind später, nach einem weiteren Kurs bei Maria, fing ich an, Puppen nach eigenen Entwürfen für die Kinder von Freunden, Bekannten und Verwandten herzustellen, und mit Schnittmustern und Herstellungstechniken zu experimentieren. Und dann hat es mich nicht mehr losgelassen. Seit Herbst 2014 berichte ich über meine Puppenmacherei auf meiner Facebook-Seite, dann habe ich zunächst viel Zeit in die CE-Kennzeichnung und das CE-Handbuch gesteckt. Seit November 2015 ist die feinslieb-Website online.

Warum „feinslieb“?
Ich habe mein Label feinslieb getauft, da das Wort für mich umfasst, was eine Puppe sein soll – fein und lieb und gleichzeitig ein „Feinsliebchen“ für das Kind. Außerdem ist es ein Wort, das eine besondere Bedeutung für mich hat.

Bilder von feinslieb Puppen findet Ihr hier.