Darf ich vorstellen: Kiki, das erste „Berliner Gör“

Kiki ist das erste Exemplar einer neuen Reihe von Puppen, die ich „Berliner Gören“ nenne. Ich trage mich ja schon seit Jahren mit dem Gedanken, modische, moderne Großstadtpuppen herzustellen. Schließlich lebe ich mitten in Berlin und bin täglich vom Gesumm dieser kreativen Stadt umgeben, die sich immer weiter entwickelt. Eine Weile hatte ich überlegt, eine Art realistisch proportionierter Stoff-Barbies zu entwickeln, die typische Mode aus Berlin tragen, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil mir die winzigen Klamöttchen in der Herstellung zu fitzelig wären.

Berlin: Unangepasst, kreativ, lebendig

Der bunte, unangepasste Berliner Lifestyle ist ja einzigartig und längst über die Grenzen Deutschlands bekannt. Und Berlin ist seit Jahren eine international anerkannte Mode-Metropole, die sich aus dem eigenwilligen Stil seiner jungen Bewohner und ModedesignerInnen speist. Mit den Puppen der Reihe „Berliner Gören“ möchte ich das lebendige, multikulturelle und progressive Lebensgefühl dieser wunderbaren Stadt einfangen. Es wird Gören-Kinder und Gören-Teenager geben. Die Gören-Kinder tragen freche, zeitgenössische Mode und blicken so keck und selbstbewusst in die Welt wie das typische Berliner Gör das eben tut. Die älteren „Berliner Gören“ im (jungen) Teenager-Alter können coole große Schwestern oder Brüder, Cousinen oder Cousins, oder auch der Babysitter für kleinere Puppenkinder sein.

Natur und Graffiti schließen sich in Berlin nicht aus

Kiki: Selbst- und umweltbewusst

Kiki (45 cm) ist ein junger Teenager und ganz typisch für Berlin: Frech, burschikos und selbstbewusst. Aber sie mag gern natürliche Materialien und nachhaltige Mode, denn ihr Umweltbewusstsein ist schon ausgeprägt. Kiki trägt leuchtend gelbe Sneaker aus Wollfilz, eine kurze Knickerbocker-Hose aus Leinen und einen Kuschelpulli mit Metallstern aus Kaschmir, den sie aus einem Flohmarkt-Fund selbst geschneidert hat. Immer dabei hat sie ihren leichten metallic-silbernen Rucksack mit den gelben Trägern – ein typisches Berliner Accessoire dieser Tage. Ihre braunen Locken sind wild und ungezähmt wie ihre aktuellen Launen, was gut zu ihren Sommersprossen, ihrer frechen Stupsnase und ihrem eigenwilligen Mund passt. Wenn ihre Haarmähne sie nervt und die eine widerspenstige Strähne ihr wieder in die Augen fällt, setzt sie ihre geliebte „olle Wollmütze“ aus Schafwolle auf. Die hat sie in einem Secondhand-Laden in Neukölln gekauft.

Immer in Bewegung. Wie Berlin.

Kiki ist gern draußen unterwegs und immer in Bewegung. Mal ist sie am Maybachufer in Kreuzberg auf dem türkischen Markt und probiert sich durch die orientalischen Leckereien, mal durchkreuzt sie das Weddinger Brunnenviertel auf der Suche nach interessanten Landschaften für ihre sportliche Leidenschaft: Parcours, und manchmal geht sie einfach ins Museum und träumt sich in andere Zeiten und Länder.

Kiki ist kein Kleinkind oder Grundschulkind mehr. Sie ist ein junger Teenager mit allem, was dazu gehört: Sie probiert sich aus, streckt die Fühler in die Welt und den Großstadtdschungel. Aber manchmal möchte sie auch einfach nur kuscheln, spielt mit ihren jüngeren Geschwistern und verdient sich ein bisschen Taschengeld mit Babysitten.

Ich werde Kiki in den nächsten Wochen durch Berlin begleiten. Auf Facebook und Instagram (@feinslieb_maike) könnt Ihr unsere Wege nachverfolgen. Eventuell wird Kiki in Richtung Weihnachten zu verkaufen sein. Wer Interesse an der „großen Schwester“ aus Berlin hat, schreibe mir gern an maike@feinslieb.net.

Wie gefällt Euch die Idee der „Berliner Gören“?

„Wo hab ich bloß meine Kopfhörer gelassen??“

„Tschüssi, bis denne!“

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